Verbraucherstudie: Gebrauchte Produkte landen zu häufig im Müll

3. November 2015

Gerade zum Jahresende ist das große Ausmisten angesagt. Dass in ungenutzten Büchern, DVDs, Blu-rays und CDs und ungetragener Kleidung Milliardenwerte schlummern, liegt auf der Hand. Den Beweis dafür bringt jetzt eine neue Verbraucherstudie ans Licht, die von dem ReCommerce-Anbieter momox in Auftrag gegeben wurde. Milliardenwerte werden in deutschen Haushalten geparkt. Doch Second Hand ist ein zunehmender Trend.

Berlin, 3. November 2015 – Die Deutsche haben – ob Fashion Victim oder nicht – ein echtes Bekleidungsproblem: Sie haben viel mehr, als sie tragen können. Oft ist es Markenware, nicht selten sind es zeitlose Klassiker. Die Befragten der von momox beauftragten Studie gaben an, dass sie neun Prozent ihrer Kleidung nicht mehr benötigen würden. Man könnte sie sofort verkaufen. Stattdessen wird sie irgendwann weggeworfen. Spätestens beim großen Frühjahrsputz oder beim nächsten Umzug. So werfen 64 Prozent der Deutschen, ihre gebrauchte Kleidung weg – und das trotz der enormen Spendenfreudigkeit im Zuge der Flüchtlingswellen.

infografik_verbrauchermeldung_72dpi

DVDs – schlummerndes Kapital in deutschen Haushalten
Die Zahlen für DVDs und Blu-rays sind noch eindeutiger: 17 Prozent der schlummern in Regalen, Kisten und Schränken ungesehen dahin. Sie landen nur selten auf dem Flohmarkt oder auf Abverkaufsplattformen im Internet. Sie werden eher verschenkt. Hier kommt allerdings noch ein echter Paradigmenwechsel hinzu. Viele Verbraucher nutzen die bekannten Web-Anbieter, um sich Filme herunterzuladen.  Aber auch dort gibt es nicht alles, worauf man Lust und Laune hat. Tatsache ist, man könnte genau das anbieten, was andere gerade suchen und nicht finden. Das gilt genauso für Bücher: 87 Prozent werden aufgehoben, obwohl man sie nie wieder liest. Auch 83 Prozent der Musik-CDs werden nicht mehr gehört. Und bei Video-/ Konsolenspielen? Auch da sind es stolze 80 Prozent.

Schneller Wiederverkauf bringt höhere Erlöse
Wie aber können Verbraucher aus Kleidung und Medienartikeln bares Geld machen? „Generell gilt, je schneller ein Artikel nach dem Gebrauch verkauft wird, desto höher ist der Erlös, der sich damit erzielen lässt“, erklärt Heiner Kroke, CEO bei momox, allen Verbrauchern. Wichtig sei zuerst einmal eine kritische Einschätzung des Artikels. Würde man ihn in diesem Zustand selbst kaufen? Aber es geht nicht um den Verkauf allein. Auch der Kauf gebrauchter Artikel wird mehr und mehr zum Mega-Trend. „Vor allem bei Büchern, CDs und Kleidung lohnt es sich, auch gebrauchte Ware zu kaufen. Angekaufte Produkte werden bei momox umfassend geprüft und nach Qualitätskriterien untergliedert. „Viele Artikel sind fast wie neu und kosten wesentlich weniger als Neuware“, sagt Kroke. Er beschreibt damit auch die momox-Erfolgsstrategie, von der natürlich in erster Linie die Kunden profitieren.

Zur vollständigen Studie
Pressemitteilung Gebrauchte Produkte landen zu häufig im Müll.pdf

Pressemeldungen

15.03.2017

Christian von Hohnhorst wird CFO bei momox.de

Christian von Hohnhorst wechselt von Gutefrage.net als Chief Financial Officer zum Online-Ankaufsservice momox.de Berlin, 15. März 2017 – Der Online-Ankaufsservice ​ momox verstärkt sein Management seit Jahresbeginn mit Christian von Hohnhorst als CFO (Ch ... mehr