Verbraucherstudie belegt: Nachhaltigkeit muss auf die private Agenda

19. November 2015

Energiewende, Elektromobilität, Ökolandwirtschaft – die Deutschen sehen sich oft als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Dass diese Sichtweise nur zum Teil richtig ist und es in einigen Bereichen dringenden Nachholbedarf gibt, hat  jetzt  eine Verbraucherstudie enthüllt, die im Auftrag des Re-Commerce Anbieters momox durchgeführt wurde. Fazit: Die Bürger der Bundesrepublik lieben ihre Bücher, aber nicht ihre Kleidung. Der Nachhaltigkeitsgedanke beim Umgang mit gebrauchten Produkten ist noch nicht überall angekommen.

Berlin, 19. November 2015 – Die Deutschen werfen immer noch zu oft ihre Kleidung weg. 64 Prozent der in der Studie Befragten gaben an, gebrauchte Kleidungsstücke im Müll zu entsorgen. Reif für die Tonne sind diese aber nur in den seltensten Fällen. Für den Weiterverkauf entscheidet sich dennoch nur gut die Hälfte der Befragten. Vorreiter sind hier Frauen im Alter zwischen 30 und 39 Jahren. Sie sind die eifrigsten Verkäuferinnen von gebrauchter Kleidung. Der mit Abstand beliebteste Verkaufskanal, nicht nur dieser Gruppe, ist das Internet. Neben klassischen Online-Marktplätzen nehmen hierbei immer mehr Menschen das Angebot der Online-Ankaufsservices in Anspruch. Allein der ReCommerce-Anbieter momox hat seit 2004 90 Millionen gebrauchte Artikel angekauft. Ähnlich wie beim Verkauf halten sich die Deutschen auch beim Kauf von gebrauchter Kleidung zurzeit eher noch zurück. Dabei waren sich die in der Studie Befragten der Vorteile durchaus bewusst: Gebrauchte Kleidung ist generell günstiger als Neuware und die Möglichkeit Markenware zu einem besseren Preis zu bekommen, wurden am häufigsten als Vorteile genannt. Generell sind den Befragten der Preis und die Vertrauenswürdigkeit des Verkäufers beim Kauf von gebrauchter Kleidung noch wichtiger als beim Kauf von Neuware.

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Die Deutschen und ihre Bücher
Die Deutschen, insbesondere Frauen, haben nach wie vor eine besonders emotionale Bindung zu Büchern. Ein klassisches Buch gegenüber einem E-Book vorzuziehen, gaben 71 Prozent der Befragten an – davon waren über zwei Drittel weiblich. Grund dafür ist nicht etwa die Skepsis gegenüber neuer Technik, sondern eher die Vorliebe ein gedrucktes Buch in der Hand zu haben, anstatt den Text auf einem Display lesen zu müssen. Noch eine andere Zahl verdeutlicht die enge Bindung der Deutschen zum Buch: Das klassische Buch ist der Medienartikel, der am häufigsten aufgehoben wird. Generell bleiben die Deutschen Weltmeister im Sammeln – dabei gaben die Befragten für DVDs, Blu-rays und CDs an, jede 5. nicht mehr zu benötigen. Was positiv auffällt: Bei gebrauchten Medienartikeln entscheiden sich mehr Mensch dazu, sie zu verkaufen als sie wegzuwerfen. Egal welchen Artikel man verkauft; man sollte einige Punkte beachten, wenn man den optimalen Verkaufspreis erzielen möchte.

Schneller Wiederverkauf bringt höhere Erlöse
Ob T-Shirt, Blu-ray oder Taschenbuch – die grundlegendste Regel lautet: Je schneller ein Artikel nach dem Gebrauch verkauft wird, desto höher ist der Erlös, der sich damit erzielen lässt. Bei Kleidung spielt außerdem die Qualität und die Beachtung der aktuellen Saison eine große Rolle. „Unser Tipp: Die Nachfrage nach Wintersachen ist im Herbst wesentlich größer als beispielsweise im Sommer und wirkt sich so positiv auf den Verkaufserlös aus“, erklärt Heiner Kroke, Sprecher von momox. Wichtig ist zudem eine kritische Einschätzung des Artikels. Würde man ihn in diesem Zustand selbst kaufen? Angekaufte Produkte werden bei momox umfassend geprüft und nach Qualitätskriterien untergliedert. Verkauft werden die gebrauchten Artikel dann über eigene Onlineshops. Medienartikel auf medimops.de und Kleidung auf ubup.com.

Zur kompletten Studie
Pressemitteilung Nachhaltigkeit muss auf die private Agenda.pdf

Pressemeldungen

15.03.2017

Christian von Hohnhorst wird CFO bei momox.de

Christian von Hohnhorst wechselt von Gutefrage.net als Chief Financial Officer zum Online-Ankaufsservice momox.de Berlin, 15. März 2017 – Der Online-Ankaufsservice ​ momox verstärkt sein Management seit Jahresbeginn mit Christian von Hohnhorst als CFO (Ch ... mehr